[dropcap]G[/dropcap]ruß aus der Heimat. Ja, das war das Bionade-Paket das mit die Postbotin in die Hände drückte wirklich. Warum? Ich komme aus der Rhön, der Heimat der Bionade! Das Biosphärenreservat mit seinen Hügeln und Tälern, den Hochmooren und Streuobstwiesen ist mein Zuhause und auch,wenn ich ja mittlerweile nach Oberfranken gezogen bin werde ich immer ein Rhöner-Kind bleiben, das steht fest. Ich werde auf den Kreuzberg marschieren und dabei laut das Kreuzberglied singen, Rhönschäfchen streicheln und auf dem Weg Äpfel oder was auch immer so wächst einfach pflücken und essen oben gibt’s dann ein Kreuzbergbier („Wer sich da nicht schadlos hält, dem  verschönt’s die ganze Welt, dass er jodelt und ruft: Hoch lebe die Kreuzberger Luft!“) . Ja, so ist das in der Rhön: Schön!

Ok ihr habt’s begriffen: Ich bin heimatverbunden. Und deshalb habe ich mich im Laufe der letzten Jahre – ach was sag ich: Jahrzehnten – immer gefreut, wenn ich auf Reisen durch die Bundesrepublik in einem Cafe oder Club saß und meine Bionade bestellen konnte. Unglaublich! „Da, schaut. da komm ich her! Sowas Leckeres kommt aus der Rhön! Alles Bio, der Hollunder wird bei mir um die Ecke angebaut! toll, oder?“

Und jetzt sehe ich in diesem Sommer auf zahlreichen Blogs die bekannten Flaschen mit den Rot-weiß-blauen Deckeln. Bionade hat eine neue Sorte und all meine Kolleginnen berichten darüber! Gott wie meine Tasten geglüht haben, als ich unter jedem Post meinen stolzen „Da komm ich her!“ Kommentar gepostet hatte. Da hat es auch nicht lange gedauert und ich hatte selbst eine Kiste bei mir stehen. Toll! Post aus der Heimat – Bionade auf meinem Blog! DANKE!

Und was mach ich jetzt damit? Ok… erst mal trinken! Die neue Sorte „Zitrone Bergamotte“ will ja probiert werden. Und – BÄM!- trifft genau meinen Geschmack! Perfekt für die heißen Tage des Sommers, aber auch für den Herbst. Lecker! (wie eigentlich jede Bionade. Ist eben keine einfach Limonade, sondern fermentiert. Tja, wir Franken kennen uns eben aus mit dem Brauen. ihr wollt mehr erfahren? Hier geht’s zur Bionade-Herstellungs-Info.)

Ok…. ich mach was Besonderes draus: Gummibären! auf die Idee bin ich gekommen, weil ich im Schrank noch ein Buch stehen habe das mir meine Schwägerin mal geschenkt hat: Fruchtgummis selbst gemacht. wollte ich schon immer mal ausprobieren und hatte bisher nicht den Elan dazu. Aber Zitronen-Gummibären sind doch einfach SUPER! und Bionade-Gummibären sind noch viel SUPERER! Äh ja….

Ok. Also ab und die Küche: Es werden Gummibären gemacht! Oder wie man bei uns in der Rhön sagt: Gummibähle.

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Ihr braucht:

eine Flasche leckere Zitrone-Bergamotte Bionade

3 EL Agavendicksaft (gibt’s im Naturkostladen)

3g Agar Agar (z.B. aus dem Reformhaus)

3g Zitronensäure (die kennt ihr ja schon vom Hollersirup)

1 TL Zucker (wer seine Gummibären nicht so gerne säuerlich mag nimmt gerne mehr)

3g Apfelpektin (gibt’s auch im Reformhaus)

750g Speisestärke (keine angst die kommt nicht in die Bärchen… die ist für die Formen)

 

außerdem:

einen kleinen Topf

ein Backblech (optimal, wenn es auch in den Kühlschrank passt)

einen Messbecher

eine Küchenwaage

Schneebesen

Pinsel

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und dann geht’s auch schon los:

Die ganze Flasche leckerer Bionade kommt in den Topf. aufkochen lassen. Es soll so richtig schön blubbern, denn das Wasser muss raus. aus 330ml machen wir 150ml. Ich bin immernoch begeistert von unserem Herd… der hat eine „Blubberfunktion“ .. also eine Stufe auf der er Wasser zum Kochen bringt. Perfekt! Also: immer mal wieder in den Messbecher kippen und schauen ob’s denn schon 150ml sind.

Währenddessen könnt ihr ja schon mal die Formen vorbereiten. Dafür die Stärke auf das Backblech kippen und gut verteilen. Das Backblech auf die Arbeitsplatte klopfen wirkt Wunder. In meinem Buch steht zwar „festdrücken“ aber das hat nicht funktioniert. Warum? Weil wir jetzt einen Stempel hernehmen (beim Buch sind welche dabei, aber ich hab einfach den Bionade Kronkorken verwendet) und die Formen in die Stärke stempeln. wenn die aber zu sehr verdichtet ist werden die Abdrücke einfach sch… – Verzeihung- nicht schön. Am besten probiert ihr das ein paar mal aus, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Nicht zu eng nebeneinander stempeln und eventuell einen trockenen Pinsel verwenden um die Stärke vom Stempel zu pinseln.

Die Bionade ist reduziert? Gut, dann kommen der Agavendicksaft, das Agar  Agar und die Zitronensäure dazu. Mit dem Schneebesen gut unterrühren und noch einmal ordentlich aufkochen lassen. Danach nur noch bei niedriger Hitze stehen lassen während ihr das Pektin mit dem zucker mischt. Nachdem auch diese Mischung mit dem Schneebesen untergerührt ist noch einmal aufkochen, eine Minuten bei niedriger Hitze weiter kochen und dann einfach den Topf zur Seite schieben und stehen lassen.

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Die Masse muss jetzt auf Körpertemperatur herunterkühlen. Lasst sie dabei nicht aus den Augen! ab und zu mit einem Löffel umrühren (Nicht mit dem Schneebesen, der macht Blasen die ihr in euren Gummibärchen nicht haben wollt). Mit dem Finger könnt ihr testen ob die Masse die richtige Temperatur erreicht hat. Wenn kein Temperaturunterschied mehr spürbar ist, dann ist  sie genau richtig um abgefüllt zu werden.

Dazu die mittlerweile sehr zähflüssige Masse in den Messbecher gießen (ich hoffe doch, dass der eine Tülle oder so hat) und vorsichtig aber zügig in die vorgestempelten Formen gießen. Ab in den Kühlschrank mit dem Blech und drei Stunden warten.

Nach drei Stunden testet ihr, ob sich die Bionade-Gummis gut aus der Stärke nehmen lassen. Ja? Dann angelt eines nach dem anderen heraus und pinselt die restliche Stärke weg. Danach mit der Stärkeseite nach unten auf einen Teller legen und weitere 3 Stunden in den Kühlschrank legen. Natürlich werden die Gummis auch außerhalb des Kühlschrankes, in einem kühlen Zimmer fest. Dauert einfach länger.

Und? Wie schmecken eure ersten selbstgemachten Fruchtgummis? Der Hammer, oder? Ich steh‘ ja total auf sauere Gummibärchen und die Bionade Reduktion ist einfach perfekt für meinen Geschmack. wer’s süßer mag kann ja einfach mehr zucker nehmen oder die Bionade nicht ganz so dolle einreduzieren.

Ich bin jedenfalls begeistert und mach es mir jetzt mit meiner Bionade und den Gummibären auf der Terrasse gemütlich. Ein Hauch Rhöner Heimat in Oberfranken: Die Rhüe is schüe!

 

Unterschrift

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Bionade (Sponsored Post)