Kennt Ihr die kleine Prinzessin Tuvstarr? Nein? Naja, das hab ich mir beinahe gedacht. Wir sind ja nicht in Schweden… Ich kenne die kleine Tuvstarr.. sogar persönlich. Denn ich war oft mit meinen Eltern in Skandinavien und durfte sie kennenlernen… sie sitzt da am See…

In meiner alten Wohnung hingen ein paar ganz tolle Postkarten von John Bauer… ein deutschstämmiger Schwede dessen Vater sogar aus der Gegend um meine Heimat kommt, allerdings nach Schweden ausgewandert ist. wundervolle Bilder hat er gemalt. Die Sagen und Geschichten Schwedens haben ihn wohl besonders fasziniert, denn es gibt viele Bücher mit seinen Illustrationen zu den tollsten Sagen und Märchen. Eben zwei solcher Bilder hatte ich als Postkarten in meiner Wohnung hängen… auch die kleine Prinzessin Tuvstarr, wie sie am Rande eines Gewässers sitzt (sehr bekannt .. in Schweden wurde dieses Bild auch schon für Shampoowerbung benutzt)

Ja… und als ich dann bei Posterlounge gesehen habe, dass es Tolle Bilder von John Bauer gibt, ja da war klar: ich werde euch mein Lieblingsmärchen von John Bauer erzählen.. und am Ende gibt’s auch was zu gewinnen (Danke, Posterlounge).. also: schön brav lesen… Vielleicht wollt ihr es ja sogar euren Kids vorlesen… Also: Viel Spaß mit der kleinen Prinzessin Tuvstarr ( Übrigens: die Geschichte ist auch ein bisschen traurig… aber schön!)

DANKE Papa, für's Übersetzen (Papa lernt nämlich Schwedisch.. und kanns schon echt gut, gell? )

Die Geschichte vom Elch Skutt und der kleinen Prinzessin Tuvstarr

Bist du vielleicht einmal oben im Norden in den großen Wäldern gewesen und hast einen jener seltsamen schwarzen Teiche gesehen, die dort verborgen liegen, tiefschwarz, magisch und beängstigend schimmernd? Es ist ganz still, Tannen und Fichten stehen dicht beisammen und schweigsam um ihn herum. Manchmal lehnen sie sich aneinander, aber das geschieht vorsichtig und behutsam und es macht neugierig auf das was in den dunklen Tiefen versteckt ist. Es steht dort auch ein sehr großer Wald und die gleiche wunderbare Stille liegt auch über ihm. Aber niemals konnten die Wälder miteinander sprechen. Das ist das Wunderlichste von allem.
Nahe am Ufer und draußen auf dem Wasser liegt das weichste Gras, moosbraun und dort im Gras stehen einige kleine, wollige weiße Blumen. Alles ist still – nicht ein Laut, nicht der leiseste Hauch, nicht das leichteste Lüftchen – nur Natur. Alles ist so ruhig – kein Laut, kein hektisches Treiben kein Windhauch – die ganze Natur hält gleichsam den Atem an und lauscht, lauscht mit klopfendem Herzen, bald, bald, bald.
Und so beginnt es sehr leise in den höchsten Kiefernspitzen zu flüstern, von Nah und Fern erklingt ein Murmeln in den Kronen: „Ja, sie haben ihn gesehen, weit, weit weg, bald ist er hier, er kommt, er kommt.“ Und das Murmeln zieht weiter durch den Wald, Büsche rascheln und flüstern miteinander, und die kleinen weißen Riedblumen bücken und beugen sich zueinander: „Ja, er kommt, er kommt.“ Und die stille Wasseroberfläche rührt sich und murmelt: „Er kommt, er kommt. „
Sie hören vereinzelt weit weg ein Knacken, das sich nähert es vereinigt sich zu einem Krachen, es wächst und wächst, es wird zu einem Getöse als breche etwas durch Büsche und Äste, es hört sich an als suche sich jemand rasch einen Weg, man hört ein paar raschelnde schnelle Schritte und atemlos und mit dampfenden Nüstern bricht sich ein großer Elch seinen Weg hinunter zum Strand, stoppt, bläht seine Nüstern und wittert. Sein Geweih erzittert, die Nüstern beben, dann bleibt er eine Weile still stehen, aber einen Augenblick danach springt er mit einem gewaltigen Satz über die Grasbüschel und verschwindet auf der anderen Seite im Wald.

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Das ist wahres Leben. Und nun kommt die Sage.

Die Sonne schien wie funkelndes Gold über die Wiese des Traumschlosses. Es war Sommer und die Wiese bedeckten tausende duftende Blumen. Da draußen zwischen den Blumen saß ein kleines Mädchen, hell und rein und ordnete ihr leuchtend goldenes Haar. Es glitt wie flüssiges Sonnensommergold zwischen den kleinen Fingern hindurch. Auf dem Boden neben sich hatte sie ihre goldene Krone gelegt.
Das Mädchen war die kleine Prinzessin des Traumschlosses und heute hatte sie sich aus dem hohen, stattlichen Saal geschlichen, wo mit dem Zepter und dem Apfel in der Hand ihr Vater, der König und ihre Mutter, die Königin auf goldenen Stühlen saßen und ihr Volk regierten.
Nun war sie alleine und frei und streifte durch die Blumenwiese. Dort hatte sie schon immer ihren Lieblingsspielplatz gehabt.
Die Prinzessin war klein, schmächtig und zart. Jetzt saß sie dort in einem Kleid im weißesten Weiß aus Seide und hauchdünnem Musselin.
Tuvstarr so ruft man sie. Mit schmalen kleinen Fingern ordnete sie ihr goldglänzendes Haar und freute sich an dem Glanz der sich ringelnden Locken. Ein Elch lief schnaubend vorbei. Da hob sie ihren Blick.
„Ja schau an, wer bist den Du?“
„Ich bin Långeben Skutt (langbeiniger Sprung). Aber wie nennt man Dich?“
„Ich bin Prinzessin Tuvstarr, weißt Du.“
Und sie hob die Krone aus dem Gras hoch und zeigte sie ihm.
Der Elch blieb stehen, sah die Prinzessin lange verwundert an und senkt dann sein Haupt.
„Du bist schön du Kleine.“
Tuvstarr stand auf, trat an ihn heran, neigte sich zu seinem bebenden Maul und streichelte es vorsichtig.
„So groß und stattlich bist Du. Und Du hast auch eine Krone. Nehm mich mit. Lass mich auf deinem Rücken sitzen und trage mich so hinaus in die Welt.“
Der Elch zögerte
„Kleines Kind, die Welt ist kalt und groß und Du bist so klein. Die Welt ist voll von Bosheit und Schmerz und dies alles wird dich krank machen.“
„Iih bewahre, ich bin jung und warmherzig, ich habe Wärme für alle. Ich bin klein und gütig, ich will meine Güte weitergeben.“
„Prinzessin Tuvstarr, der Wald ist groß und dunkel und der Weg ist gefährlich.“
„Aber Du bist ja bei mir. Du bist groß und stark und kannst uns beide gut beschützen.“
Der Elch warf den Kopf zurück und schüttelte sein gewaltiges Geweih. Es leuchtete wie Feuer aus seinen Augen. Tuvstarr klatschte in ihre kleinen Hände.
„Das ist gut, das ist gut. Aber du bist zu groß. Beuge dich herab, dann kann ich auf dich hinaufklettern.“ Der Elch legte sich gehorsam nieder und Tuvstarr setzte sich bequem zurecht.
Sie sagte: „Nun bin ich bereit. Und nun kannst Du mir die Welt zeigen.“
Er erhob sich langsam vor Angst die Kleine abzuschütteln.
„Halte dich an dem Geweih gut fest.“

 

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Dann trägt er sie mit einem gewaltigen Satz hinweg. Tuvstarr hat es noch nie so viel Spaß gehabt. Es ist so wunderschön und sie möchte, dass es nie vorbeiging. Noch nie war sie so weit weg gewesen von ihrer Wiese. So reisten sie nun über Hügel und Berge, über Täler und Ebenen.
„Wohin trägst du mich jetzt?“ fragte Tuvstarr
„Nach Skogmossebo“, antwortet Skutt, „weil ich da daheim bin. Dort ist es nicht so unruhig. Aber wir haben noch ein ganzes Stück bis dahin.“
Es begann zu dämmern und Tuvstarr wurde hungrig und müde.
„Hast du deine Meinung geändert?“ fragte der Elch belustigt. „Aber nun ist es zu spät zum Zurückgehen.“ sagte er ruhig.“ Im Moor gibt es viele herrliche Beeren, Moltebeeren verstehst du. Die kannst du essen. Und da draußen habe ich meine Wohnung.“
Sie reisten noch eine Weile. Da lichtete sich der Wald und Tuvstarr sah über ein viele Meile großes Moor, wo Grasbüschel an Grasbüschel weiche Hügeln und Mulden bildeten und nur vereinzelt ein oder zwei verkümmerten Sträucher sich hervor wagten.
„Nun bleiben wir hier“ sagte Skutt und beugte sich nieder, damit Turstarr absteigen konnte „und essen Abendbrot.“
Tuvstarr vergaß auf einmal alle Müdigkeit und sprang leichtfüßig von Grasbüschel zu Grasbüschel wie Skutt es ihr gezeigt hatte, pflückte kleine Moltebeerzweige voll mit großen herrlichen Beeren und mampfte und aß, aber bot auch Långeben Skutt welche an.
„Jetzt sollten wir rasch zu mir nach Hause, bevor es dunkel wird.“ sagte Skutt und folgsam stieg Tuvstatt wieder auf seinen breiten Rücken.
Skutt schritt zuverlässig und sicher über das Moor, er brauchte nicht einmal zu prüfen ob die Grasbüschel ihn trugen oder nicht. Er war ja hier draußen geboren.
„Was ist das was da vorne tanzt?“ fragte Tuvstarr.
„Das sind Elfen, aber nehme dich vor ihnen in Acht. Sie schauen nett und freundlich, aber ihnen ist nicht zu trauen. Und denke daran was ich sage: antworte ihnen nicht aber halte dich an meinem Geweih ganz fest und beachte sie nicht.“
Ja, das versprach Tuvstarr.
Aber nun hatten die Elfen sie entdeckt. Sie umschwärmten sie in Kreisen und Bögen, tanzten auf und nieder vor dem Elch und wogten spöttisch vor Tuvstarr hin und her. Die dachte einfach an das was Skutt gesagt hatte. Sie hatte Angst und klammerte sich fest an ihm.
„Wer bist Du, Wer bist Du?“
Sie flüsterten hunderte Fragen, aber sie hielt den Atem an und antwortete nicht.
Da wurden die in weißen Schleiern gekleideten durchsichtigen kleinen Elfen aufdringlicher und aufdringliche Sie versuchten sie an ihrem langen hellgelben Haar und ihrem Kleid zu ziehen, aber sie konnten sie nie richtig fassen. Skutt schnaubte ärgerlich und rannte.
Aber da fühlte Tuvstarr plötzlich, wie ihre goldene Krone sich von ihrem Kopf löste und sie bekam Angst dass sie sie verlieren könnte. Sie dachte was der König, ihr Vater und ihre Mutter, die Königin sagen würden welche sie ihr gegeben hatten und so vergaß sie was Skutt gesagt hatte, schrie auf und griff sich mit einer Hand in das Haar. Und da war es geschehen. Die Elfen gewannen Macht über sie, doch nicht ganz, weil Tuvstarr sich noch mit der anderen Hand am Geweih des Elches festhielt. Und mit einem höhnischen jubelnden Lachen griffen die Elfen sich die glänzende Krone und schwebten fort über das Moor.
„Oh meine Krone, meine Krone!“ schluchzte Tuvstarr.
„Ja warum gehorchst Du nicht“ schalt sie Skutt. „Da bist Du selbst schuld. Deine Krone bekommst Du sicherlich nie mehr zurück, aber sei froh, dass es nicht schlimmer gekommen ist.“
Aber sie konnte sich nichts Schlimmeres vorstellen als das was geschehen war.
Skutt lief indessen immer weiter und bald erspähte Tuvstarr eine Gruppe von kleinen Bäumen, die wie eine kleine Insel aus der Mitte des Moores herausragte.
„Dort ist mein Zuhause“ sagte Skutt „und dort können wir schlafen.“
Schon bald waren sie dort angekommen. Es war ein kleiner Hügel der sich über das sumpfige Land ringsherum erhob und zwischen den Tannen und Fichten war es trocken und gemütlich.
Tuvstarr wünschte seinem lieben Freund Skutt eine gute Nacht, zog sich aus, hängte das Kleid ordentlich über einen Ast, legte sich auf den Boden und schlief, während der hochbeinige Elch sich schützend über sie stellte. Es war schon dämmrig und einige kleine Sterne leuchteten am Himmel.

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Früh am Morgen wachte Tuvstarr auf, als Skutt sie mit seinem Maul sachte an der Stirne berührte. Sie sprang schnell auf und streckte ihren nackten kleinen Körper dem rotglühenden Morgenlicht entgegen. Dann sammelte sie Tautropfen in ihren Händen und trank. Ein kleines Herz aus Gold hing an einer Kette um ihren Hals. Es strahlte wie Feuer in der Sonne.
„Heute will ich völlig nackt sein rief sie. Ich lege mein Kleid vor mich und so nimmst du mich auf deinen Rücken und zeigst mir noch mehr von der Welt.“
Und der Elch tat um was sie ihn bat. Er konnte ihr nichts abschlagen. Die ganze Nacht war er wach geblieben und hatte auf das wundersame weiße kleine Mädchen geschaut das unter ihm lag und als der Morgen kam hatte er Tränen in seinen Augen. Er wusste nicht was ihn überkam, aber er fühlte, dass es wieder dem Herbst entgegen ging und er verspürte das Verlangen, nach Kampf und Gefahr nicht mehr allein zu sein.
So stürmte er plötzlich direkt in den Wald hinein. Tuvstarr hatte es wirklich schwer sich auf ihm zu halten. Zweige schlugen ihr ins Gesicht und auf den Leib und ihr kleines Goldherz hüpfte um ihren Hals. So schnell trug er sie fort.
Aber schließlich beruhigte sich Skutt und verlangsamte das rasante Tempo.
Sie bewegten sich nun durch einen großen wunderlichen Wald.
Die Tannen trugen lange buschige Bärte, Baumwurzeln wanden sich gleich Schlangen auf dem Boden und große bemooste Steine lagen wie eine Bedrohung am Weg. Tuvstarr hatte noch nie vorher so etwas Seltsames gesehen.
Aber was ist das, was sich da im Wald bewegt? Das sieht aus wie ein langes grünes hängendes Haar und ein paar weiße, winkende Arme?
„Ja das ist ein Waldgeist“ sagte Skütt;“ antworte ihm freundlich, aber stelle ihm auf keinen Fall eine Frage und lasse auf vor allem das Geweih nicht los.“
Nein, da wollte Tuvstarr sehr vorsichtig sein.

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Nun glitt der Waldgeist näher. Er zeigte sich nie richtig ganz, versteckte sich immer zur Hälfte hinter einem Baumstamm und spähte neugierig und lauernd dahinter hervor. Tuvstarr wagte es kaum ihn anzuschauen, aber sie sah, dass der Waldgeist giftgrüne Augen und einen blutroten Mund hatte.
Der Waldgeist schlurfte rasch von Baumstamm zu Baumstamm und folgte ihnen, wohin der Elch auch immer lief. Skutt kannte er ja schon seit langem, aber die weißhäutige Kleine mit dem sonnengoldenen Haar, die er auf seinem Rücken trug, die kannte er nicht. Er musste herausfinden wer das war.
„Wie heißt Du?“ Rief er plötzlich.
„Tuvstatt, Prinzessin aus dem Traumschloss“ antwortete die Kleine ganz schüchtern, aber sie war so vorsichtig, den anderen nicht nach seinem Namen zu fragen.
„Was ist das, was du da vor dir liegen?“ hast fragte der Waldgeiste wieder.
„Ach, das ist mein schönstes Kleid“, antwortete Tuvstarr etwas mutiger.
„Oh, darf ich es sehen?“, bat der Waldgeist.
„Ja sicher darfst du das“ und Tuvstarr nahm ihr Kleid mit einer Hand und zeigte es ihm.
Aber das sollte sie ja nicht tun, – wusch – schnappte sich der Waldgeist das Gewand und verschwand im nu im Wald.
„Ja – warum solltest du die Hände nicht loslassen?“ brummelte Skutt.
„Hättest du mit der anderen Hand auch losgelassen, hättest du selbst dem Waldgeist folgen müssen und dann wärst du wahrscheinlich nie wieder zu den Lebenden zurückgekommen.“
„Ja, – aber mein Kleid, mein Kleid“ schluchzte Tuvstarr
Aber nach und nach vergaß sie es.
So verging auch dieser Tag und in der Nacht schlief Tuvstarr wieder unter einer Tanne, während Skutt regungslos über sie stand und wachte.
Als sie am Morgen danach erwachte war der Elch fort.
„Skutt, Långeben Skutt, wo bist du?“, rief sie eschreckt und sprang hastig auf.
Da kam er keuchend aus dem Gebüsch. Er war oben auf der kleinen Anhöhe gewesen und hatte gen Osten gespäht. Was witterte er? Ja das konnte er nicht sagen. Aber er schwitzte und zittere.
Er schien es eilig zu haben weg zu kommen und bat Tuvstarr aufzusteigen. Sie kletterte hinauf auf seinen Rücken. So trug er sie schnell fort. Gegen Oste, gegen Osten. Er hörte kaum was Tuvstarr ihm zurief. Zumindest antwortete er nicht. Er spürte, dass sein Körper fieberte. Und wie ein Wüterich brach er durch das Gebüsch.
„Wohin bringst du mich jetzt?“ fragte Tuvstarr.
„Zum Teich“ war die Antwort.
„Es gibt Wasser im Wald. Dorthin pflege ich zu gehen wenn der Herbst kommt. Dort ist noch nie ein Mensch gewesen. Aber Du sollst es sehen.“
Nun lichteten sich die Baumstämme und das Wasser schimmerte hindurch. Ein schwarzbrauner Teich mit einem goldgrünen Schimmer.
„Halte dich fest“ sagte Skutt, „es versteckt sich etwas Gefährliches in der Tiefe, gebe auf dein Goldherz acht.“
„Ja so ein wunderliches Wasser“ antwortete Tuvstarr und beugte sich vor um besser zu sehen, aber im gleichen Augenblick glitt die Kette mit dem Goldherzen über ihren Kopf, fiel in den Teich und verschwand in des Wassers Tiefe.
„Oh mein Herz, mein Goldherz das ich von meiner Mutter bekam als ich geboren wurde. Oh was soll ich machen?“
Sie war ganz untröstlich Sie starrte nur in die Tiefe hinab und wollte über die tückischen Grasbüschel näher an das Wasser um ihr verlorenes Herz zu suchen.
„Komm“ sagte Skutt, „hier ist es gefährlich für Dich. Ich weiß wie das endet. Vergiß dein Goldherz, aus den Augen, aus dem Sinn.“
Aber Tuvstarr wollte bleiben. Sie musste ihr Herz wieder haben.
„Geh, lieber Freund, lass mich hier alleine sitzen. Ich finde das Herz gewiss.“
Und sie schlang dankbar die Arme um seinen niedergebeugten Kopf, küsste ihn freundlich und streichelte ihn zärtlich. Dann ging sie, klein, zart und nackt und setzte sich auf einen Grasbüschel nieder.
Lange stand der Elch still und schaute, schaute fragend zu der Kleinen, aber da sie ihn nicht länger beachtete, drehte er sich um und verschwand mit langsamen, zögernden Schritten im Wald.

 

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Das ist vor vielen Jahren geschehen, Noch immer sitzt Tuvstarr dort und schaut hinunter in das Wasser nach ihrem Herz. Die Prinzessin ist fort. Nun ist das nur eine Blume, genannt Tuvstarr, eine kleine weiße Blume am Rande des Teichs.
Hie und da kommt der Elch wieder, bleibt stehen und schaut auf die Kleine. Er ist der Einzige der weiß wer das ist. Prinzessin Tuvstarr. Dann nickt er manchmal und lächelt, er ist ja ein guter alter Freund, aber zu ihm zurückkommen, das will sie nicht mehr, das kann sie nicht mehr, so ein langer Zauber bindet.
Der Zauber liegt tief unten. Tief tief unten liegt das verlorene Herz.

Hachja… schon traurig, oder? Aber Skut hat es ihr doch immer wieder gesagt…

Die kleine Tuvstarr, wie sie hinunter ins Wasser schaut hängt jetzt als Leinwandprint bei uns im Wohnzimmer.

Und weil heute Heilig Abend ist möchten Posterlounge und ich euch auch ein schönes Bild von John Bauer unter den Baum legen. Zwei Leinwände darf ich verlosen. Was ihr dafür tun müsst?

Schreibt mir dann bis zum 31.Dezember  (23:59) einen Kommentar in dem ihr mir euer Lieblingsbild von John Bauer nennt. Hier geht’s zu John Bauers Bilder auf Posterlounge *klick*

Unter allen Teilnehmern lose ich dann dann die/den Sieger/in aus und Julia darf dann Christkind spielen.

Teilnehmen darf jeder Leser über 18 Jahren, darunter nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten.

Leider übernimmt Posterlounge nur den Versand nach Deutschland. ihr solltet also eine Deutsche Postadresse haben.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, keine Gewähr, keine Barauszahlung des Gewinnes. Keine Haftung bei Verlust auf dem Postweg.

Ich wünsch euch viel Glück und natürlich FROHE WEIHNACHTEN.. und voraussichtlich lesen wir uns bis ins kommende Jahr nicht mehr .. also: Auch einen guten Rutsch!

 

Alles Liebe!

Unterschrift

Adventskalender, Blog, Blogger, Kooperation, Türchen, Überraschung, Give away, 2015

 

Frohes Neues Jahr euch allen!

Ich melde mich nur kurz aus meinem Winterschlaf um zwei glückliche Gewinner zu verkünden! Jeweils eine Leinwand mit einem Print von John Bauer haben gewonnen:

Sandra

Liebe Franzy,

vielen Dank für die Organisation des Blogger-Adventskalenders! Es hat viel Spaß gemacht, so viele neue Blogger kennen zu lernen.
Die Bilder von John Bauer ist so romantisch. Ob wohl ich sie vorher noch nicht kannte, habe ich sofort in den „Blauen Reiter“ verliebt. Der würde super ins Kinderzimmer passen.
Dir und Deiner Familie frohe Weihnachten und ein paar besinnliche Tage!
Liebe Grüße
Sandra

Und Jasmin

Hi Franzi,
danke für die tolle Zeit bis Weihnachten.
Mein Wunschbild ist:
https://www.posterlounge.de/verliebte-beim-spaziergang-pr540155.html
Verliebte beim Spaziergang
Das würde so schön im Schlazimmer aussehen.
Frohe Weihnachten
lg Jasmin

Ihr habt beide schon eine Mail von mir erhalten… Ich wünsch euch viel Spaß mit den tollen Bildern die ihr euch ausgesucht habt.

so  und jetzt verkrieche ich mich wieder in meinen Kobel (tolles Wort.. ich wär so gern ein Eichhörnchen…) und melde mich nach der Ruhephase wieder.. bis dahin: Viel Spaß im Schnee!