Ihr Lieben habt es ja sicher schon mitbekommen (und wenn nicht, dann erfahrt ihr es eben jetzt) – ich werde umziehen! Endlich! Endlich wieder mit meinem Freund zusammen wohnen, endlich eine Wohnung die ich nach meinen Ideen gestalten kann, endlich ein großer Garten zum Austoben (für mich, aber vor allem für den Herrn im Haus ;) ).

Jetzt hab‘ ich mir gedacht: Bevor ich diese Wohnung hier – die alte – verlasse muss ich euch auf jeden Fall noch ein paar kleine Einblicke geben. Denn auch, wenn die Raumaufteilung nicht perfekt ist, es eigentlich immer dunkel ist (weil ich im Erdgeschoss lebe und rings um mich herum hohe Häuser sind) und ich mich hier nur übergangsweise eingerichtet habe gibt es auf jeden Fall ein paar schöne Ecken, die ich euch auch gerne zeige. Jeden Monat ein Zimmerchen und dann pack ich meine Sachen und kehre den Räumen den Rücken (hm.. is jetzt doch schon etwas traurig…)

Und weil ich mich hier definitiv am meisten aufhalte fängt das Wohnzimmer heute an.

Schon bevor ich hier eingezogen bin hab‘ ich mir eine ganze Zeit lang eine dunkelblaue Wand eingebildet. Das passt irgendwie zu jeder Farbe, ist gemütlich und beruhigt mich (Mit der Farbpsychologie ist das ja so eine Sache… da können wir STUNDEN diskutieren ). Also hab‘ ich mir einen Farbton ausgesucht und drauf los gepinselt. Ich muss sagen: Ich bin auch heute noch sehr zufrieden mit meinen blauen Wänden! Vor allem, weil sie sowohl zum Wohnbereich passen als auch zum Schreibtisch, der hier ebenfalls seinen Platz gefunden hat: Logenplatz sozusagen – am Fenster (wenigstens ein bisschen Licht zum Arbeiten)

Zum Glück ist das Wohnzimmer nicht allzu klein, sonst wäre eine so dunkle Farbe ja gar nicht möglich gewesen. Der Raum ist ein Durchgangszimmer und sehr lang gestreckt. Das macht es eigentlich unmöglich die Möbel anders zu arrangieren als an der langen Seite des Raumes. Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht. Der Durchgang vom Eingang zur Küche muss ja frei bleiben. Wirklich irgendwie seltsam. Aus diesem Raum hätte man so etwas Schönes machen können, wäre er nicht so doof geschnitten bzw. wäre die Durchgangssituation anders gelöst.

Mit der dunkeln Farbe an den richtigen Wänden hab ich es aber geschafft diesen lang gezogenen Eindruck und ein wenig zu mildern. Damit es nicht duster wird in meinem Wohnzimmer ist eine lange Wand aber komplett weiß

Normalerweise steh ich ja auf klare Formen, hier hatte ich aber Lust ganz verspielt an meine Einrichtung heran zu gehen. Ich wusste ja, dass es nicht für Lange sein würde.

Ich sammle übrigens schöne Postkarten (*wink mit dem Zaunpfahl* :D )

Die Metallregale sind mein Raumteiler. Auf der einen Seite Büro, auf der anderen Wohnen.

Was das Licht angeht setze ich auf viele Lichtquellen auf verschiedenen Ebenen. Das Deckenlicht mache ich nur dann an, wenn ich es wirklich hell brauche (zum Beispiel um die Fotos für diesen Beitrag zu machen – leider). Das Deckenlicht ist mir nämlich einfach zu gelbstichig. Außerdem schaffe ich durch die entstehenden Lichtinseln einzelne Zonen in meinem Wohnzimmer. Zum Beispiel Arbeit, Relaxen, Eingangsbereich…

So, die Bilder sind zwar nicht alle so der Hit (die Kamera im Telefon lässt grüßen),aber ich hoffe der kleine Rundgang durch mein Wohnzimmer hat euch gefallen. Wie wohnt ihr eigentlich so? Habt ihr Farbe an der Wand, oder dich eher weiße oder graue Wände?