Mensch, ich fühl‘ mich als wäre ich für den Oskar nominiert. Mein Herz hat getern Abend einen kleinen Hüpfer gemacht. Da hab‘ ich nämlich Mein Telefon zur Hand genommen… Oh was Neues auf Instagram (folgt mir! Ich entdecke die kleinen quadratischen Bildchen erst jetzt so richtig für mich und benötige dringend Hilfe und Ansporn ;) )… IST NICHT WAHR! Doch, war aber wahr: Die liebe Sandra von detailverliebt hat mich für den „Liebster Award“ nominiert! Juhu! *jubel und mit vor Freude glasigen Augen durchs Zimmer hüpf*. Wenig später hat sie mir mein Glück auch noch einmal per Mail bestätigt und jetzt sitz ich hier und bin total happy am Fragen beantworten… also…gleich dann.

Erst mal will ich euch erzählen was der „Liebster Award“ eigentlich ist. Tja, da fangen die Schwierigkeiten ja schon an: Auch nach langer Recherche habe ich nicht herausgefunden wer den Award zum ersten mal verliehen hat. Hm… es ist auch wirklich unmöglich die Nominierungen zurückzuverfolgen. Ich bin irgendwann Anfang 2014 dann bei einem innaktiven Blogg steckengeblieben. (Wenn jemand unter euch hier Infos hat: Nur her damit. ich bin total neugierig!) Unabhängig vom Ursprung des Awards ist es eine tolle Idee um neue Blogs kennenzulernen und ich freu‘ mich total dabei zu sein. Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Man (bzw. Frau) wird von einer/einem Blogger/in (Gott wie ich dieses Gender-Mainstreaming nicht leiden kann… im Folgenden nicht mehr verwendet!)  nominiert *juhu*. Zur Nominierung gibt es 11 neue Fragen, die sich der Nominierer zuvor überlegt hat. Nimmt man seine Nominierung an beantwortet man auf dem eigenen Blog diese 11 Fragen, nominiert neue Blogger und denkt sich für diese wieder 11 neue Fragen aus. Es ist also eine Art Kettenbrief (irgendwie hat das Wort einen negativen Beigeschmack… schade, denn in diesem Fall ist es echt was Schönes).

Meine Nominierung von Sandra  habe ich also angenommen und hier kommen meine Antworten auf ihre Fragen:

 1. Wie bist Du auf den Namen Deines Blogs gekommen?

*schmunzel* Ursprünglich war „Der Schlüssel zum Glück“ der Titel meiner Bachelorarbeit. Ich habe Innenarchitektur studiert und mich wähend des Studiums schon auf die Humanwissenschaften spezialisiert. Was? Humanwissenschaften und Innenarchitektur? Ja – Psychologie und generell das Wohlbefinden, die Gewohnheiten und Lebenserfahrung spielen eine so wichtige Rolle in der Innenarchitektur, das glaubt ihr gar nicht. Jedenfalls beschloss ich meine Abschlussarbeit über das Thema Kreativität zu schreiben ( Ist jeder Mensch kreativ? Wo fängt Kreativität an? Wie kann man sie fördern? Wie verhilft Kreativität zu guter Innenarchitektur? Wie kann ich sie mir zu Nutze machen?) Und es enstand ein Werk über die Phasen der Kreativität mit entsprechenden Techniken und Beispielen aus der Innenarchitektur. Eine rein theoretische Arbeit! Das war noch nie dagewesen, aber die Arbeit war offensichtlich sehr gut und hat mir zu einem guten Abschluss verholfen. Daran war mein Mentor Prof. Rudolf Schricker natürlich nicht unbeteiligt.  Der Name „Schlüssel zum Glück“ ist nun auch der dieses Blogs, ganz einfach, weil Ich hier zeigen möchte, wie einfach und schön es ist kreativ zu sein, weil ich mit meinem Blog dazu verhelfen will  mit Hilfe der Kreativität, die uns allen innewohnt, ein bisschen glücklicher zu werden. Das ist der Schlüssel zum Glück! (Übrigens: Auf den Bachelor folgte der Master. Die Arbeit ist ebenfalls humanwissenschaftlich: Mit Design zum Therapieerfolg – Innenarchitektur in psychosomatischen Kliniken)

2. Welches Ziel verfolgst Du mit Deinem Blog? Welche Werte möchtest Du vermitteln?

Hups, da war ich jetzt wohl etwas voreilig, aber ich schreib’s gern noch mal: Ich will eure Kreativität anregen, euch bewusst machen, dass sie in euch allen schlummert. Ich will erreichen, dass ihr es euch schön macht in eurem Zuhause, ganz egal wie ihr Schönheit definiert – und ich will euch damit zum persönlichen Glück verhelfen. (klingt kitschig, ist aber so)

3. Was sind Deine Inspirationsquellen? Wie sammelst Du Deine Inspirationen?

Huff… das ist ganz unterschiedlich. Natürlich lese ich selbst auch viele Blogs und lasse mich durch die Kolleginen inspirieren. Auch Pinterest, Architonic sind klasse Anlaufpunkte. Aber die besten Inspirationen kommen doch aus dem Alltag.  Bei Spaziergängen, Stadtbummeln, im Urlaub,… Man muss mit offenen Augen durchs Leben gehen. Dabei fällt mir eine kurze Anekdote vom Eignungstest fürs Studium ein: Der Test war wirklich hart (Wir sind da rausgegangen und wussten nicht, ob wir Männlein oder Weiblein sind, geschweigedenn ob wir uns gut geschlagen hatten) Viele Aufgaben waren zu lösen. Unter anderem mussten wir Fragen beantworten die unsere Beobachtungsgabe aufzeigen sollten. So zum Beispiel: „Welche Farbe haben die Toilettentüren im 1. OG?“ oder auch „Beschreiben Sie das Lochblechmuster der Treppengeländer im Haupttreppenhaus.“ Und das alles, obwohl wir diese wenn überhaupt nur kurz gesehen hatten während wir vor Aufregung fast gestorben wären. Also liebe Leute: Beobachtungsgabe ist wirklich wichtig ;)

4. Wieviel Zeit verwendest Du auf einen Blogbeitrag? Wieviel Zeit vergeht von der Idee bis zur Veröffentlichung?

Hm.. schwierige Frage. Das ist nämlich total unterschiedlich. Logisch: ein DIY das ich selbst bastle, oder ein Printable braucht länger als ein Post mit Bildern meines Wohnzimmers. Produkte heraussuchen und um Erlaubnis fragen um das Herstellerbild nutzen zu dürfen dauert manchmal recht lange, ein gut recherchierter Beitrag über Designklassiker oder Wohngeschichte erst recht. Hm… ich würde sagen 2-3 Tage bin ich für so einen  Beitrag schon am wursteln. Dazu kommt jetzt im Winter, dass es echt doof ist Fotos zu schießsen, wen n es da draußen ständig grau und diesig ist *grml*. Ich kann es wirklich nicht genau sagen. Da liegt aber auch daran, dass ich nicht auf die Zeit achte, den das Bloggen macht mir einfach Spaß und da vergeht die Zeit ja bekanntlich wie im Fluge. Ideen hab ich übrigens viele… einige seht ihr  innerhalb kürzester Zeit auf dem Blog, andere gären ewig, wieder andere verschwinden in der Versenkung… tja, so ist das eben…

5. Welche drei Eigenschaften beschreiben Dich am besten?

Kreativ, kindisch (Wobei ich das durchaus positiv finde! Vielleicht ehr „kindlich“ oder gar „verrückt“?*lach*), herzlich (im sinne von „offen“)

6. Wie wäre der Titel Deiner Autobiografie?

Natürlich “ Mein Schlüssel zum Glück – Wie ich mein Leben gestaltete“ oder so ähnlich… Verrat ich euch dann, wenn es soweit ist :)

7. Über welches Thema würdest Du gern ein Buch schreiben?

Als ich klein war, gerade mal in der ersten Klasse, da hab ich ein Buch geschrieben. Auf einem Block habe ich eine neue Pippi Langstrumpf Geschichte festgehalten und selbst Bilder dazu gemalt! Jahaaaaa! Generell würde es mir tatsächlich sehr gefallen ein Kinderbuch oder auch ein Fantasy-Buch zu schreiben. Allerdings bin ich da wohl weniger begabt, denn so eine Story muss ja gut durchdacht sein. Ich hab‘ mir allerdings schon öfter überlegt, ob ich meine Bachelorarbeit nicht überarbeiten und mal einem Verlag anbieten soll. Qausi als Ratgeber. Aber ich scheue mich noch etwas davor, vor allem auch, weil ich nicht weiß, an welchen Verlag ich so etwas schicken könnte…. Kommt Zeit kommt Rat.

8. Welche Abo-Jahreskarten besitzt Du (z. B. Zoo-Jahreskarte)?

Hm…. Ich hatte mal eine Jahreskarte für den Europapark und eine Kombikarte für Schauspiel, Oper und Ballet in Nürnberg. Die sind aber (leider) abgelaufen. Ansonsten war ich nie Besiter einer solchen Karte. Liegt wohl auch daran, dass hier in der Gegend einfach nichts ist wofür man eine solche Karte erwerben kann bzw. nichts wo es für mich Sinn machen würde. Wenn, dann wäre es aber wohl ein tolles Museum, oder ein Schwimmbad, oder irgendwas ganz anderes. ich hab ja an vielen Dingen Spaß. Wahrscheinlich werd‘ ich mir aber nach unserem Umzu geine Jahreskarte für ein Fitnesstudio zulegen. Da darf man gepannt sein ;)

9. Welche Zeitschriften hast Du im Abo?

In meinem Briefkasten landen regelmäßig die „Schöner Wohnen“ und die „AIT“. Allerdings denke ich schon länger über ein „Living at home“-Abo nach….

10. Welcher ist Dein Lieblingsverlag?

Tja, da ist sie wieder: die Verlagsfrage.. :) Ich muss ehrlich sagen: ich weiß es nicht. Klar kaufe ich gerne Bücher von Callwey, Lese viele Romane und da ist der DTV natürlich eine gute Anlaufstelle, aber ich habe keinen Lieblingsverlag in dem Sinn. Egal welcher Verlag das Buch herausbringt: Hauptsache es ist ein Gutes :)

11. Welches Buch (DIY oder ein anderes) würdest Du Deiner besten Freundin empfehlen?

Meiner besten Freundin habe ich die Romane von Ben Aaronovitch empfohlen (Er schreibt auch für Dr. Who), gefallen haben ihr die Bücher nicht :D.. Naja, vielleicht gefallen sie ja einem von euch!

 

 

So, das waren sie auch schon, Sandras Fragen. Tja.. schade, war jetzt doch schnell vorbei :(

Und natürlich dar ich jett auch für den Lieblings Award“ nominieren. Und zwar:

Nica von basteln malen kuchen backen

Anja von Raumkrönung

Chrissy von BlackSnapCat

Lisa von wohn:projekt

Rebecca von T wie Toll

Tine von Lieblingsplatz

 

Ich hoffe ihr nehmt die Nominierung an und beantwortet mir und all den anderen Lesern folgende Fragen:

1. Welches ist Dein Lieblingsrezept?

2. Welche ist Deine schönste Kindheitserinnerung?

3. Woher kommt Deine Kreativität? Wie kurbelst Du sie an?

4. Was würdest Du tun, wenn Du einen Tag lang hexen/zaubern könntest?

5. Zelt und Rucksack oder 5 Sterne Hotel und Koffer?  Und weshalb?

6. Die Wohnacessoires welcher Marke haben es dir besonders angetan und wo bekommst du sie her?

7. Wände: Bunt oder weiß? Wie sieht es bei Dir Zuhause aus?

8. Wer war/ist Dein Held oder Deine Heldin?

9. Welcher Deiner Blogposts ist dir bisher am peinlichten und warum?

10. Hast du einen Spleen?

11. Was möchtest Du in deinem Leben unbedingt erlebt haben?

 

So wird der Liebster Award weitergegeben:

  • Verlinke die Person, die dich nominiert hat auf deinem Blog.
  • Beantworte meine 11 Fragen.
  • Wähle Blogs aus, die du nominieren möchtest.
  • Formuliere 11 Fragen, die du den Nominierten stellst.
  • Schreibe die Regeln in deinen Liebster Award Beitrag.
  • Teile den jeweiligen Bloggern mit, dass du sie nominiert hast.

 

Naja, dann danke nochmal an Sandra und ich hoffe euch hat es gefallen mal ein bisschen mehr über mich zu erfahren. Sollte ich da öfter ein bisschen erzählen?